Schick und gut fürs Klima: Kiez-Pfandbecher startet

Klimaerwärmung, Mikroplastik und Treibhausgase beherrschen die Debatten, aber oft bleibt’s beim Reden. Wir finden: weniger reden, mehr tun! Deswegen sind wir stolz, zu den Pionieren des neuen St. Pauli Pfandbecher-Systems zu gehören.


Denn gerade auf dem Kiez ist der Verbrauch von Einwegplastik hoch: Getränke außer Haus gibt‘s wegen des Glas-Verbots nur in »harmlosen« Einwegbechern. Die werden aber fast nie recyclet, sondern verbrannt – mit weitreichenden Folgen für Umwelt und Klima. Das muss sich ändern! Die neuen »Kiezpfand«-Mehrwegbecher sind wiederverwendbar und zu 100% recyclebar. So kann jeder Mehrwegbecher bis zu 500 Einwegbecher ersetzen. In der ersten Fuhre werden 30.000 Pfandbecher produziert – die alleine schon bald bis zu 15 Millionen Einwegbecher ersetzen könnten.

Fürs Auge ist das neue Kiezpfand außerdem auch noch was: von Kiez-Künstler Uli Pforr werden die »Kiezgrößen« Hans Albers, Domenica und Olivia Jones gekonnt in Szene gesetzt:

»Dass ich mal in einer Reihe mit Domenica und Hans Albers auftauche, hätte man sich vor 80 Jahren nicht träumen lassen. Ich hoffe nur, dass sich keiner erschreckt, wenn er mir beim Trinken tief in die Augen schaut«, kommentiert Olivia die Motive. »Aber besondere Zeiten erfordern nun mal besondere Maßnahmen. Alle reden über Klima- und Umweltschutz… wir tun jetzt was – zusammen mit unseren Gästen.«

Wer seinen Becher nicht als Souvenir mit nach Hause nehmen möchte, kann das Kiezpfand bei allen teilnehmenden Gastronomen problemlos wieder abgeben. Denn während Olivia und Familie mit ihren Kieztouren, Clubs und Bars mutig voranschreiten, ziehen hoffentlich bald noch viele weitere Gastronomen nach. Damit zukünftig nicht nur Glas, sondern auch Plastik auf St. Pauli bald Geschichte ist!

Die Testphase läuft zunächst sechs Monate. Bei Erfolg soll das Projekt nach und nach auf ganz St. Pauli ausgedehnt werden.